Dämmung

Unser Favoriten sind Kork, Holzfaserplatten, Recycling-Papier und vor allem mit Hanf zu dämmen.
: Schadstoff-frei
: Brand-beständig
: Schimmel-resistent
: Nachhaltig, robust und langlebig
: Guter Hitze und Kälteschutz
: Schallschutz
: Gute Verarbeitbarkeit

: und Vieles mehr




Mit einer hervorragenden Ökobilanz ist Hanf (Cannabis sativa) eines der ältesten Kulturpflanzen der Menschheitsgeschichte.
Ortsnamen wie zum Beispiel :
Hanf, Hanfbachtal, Hanfmühle , Halmshanf (bei Hennef), Hanfstingel-
mühle, Hanfkolm (Bayern), Hanftahl (Österreich), oder Hempstead (Texas), Hempfield (Pennsylvania) USA, und viele mehr, bezeugen Anbau und industrielle Verarbeitung aus
früheren Zeiten.

   


   


 

Die wissenschaftliche Fachliteratur aus Archäologie, Ökonomie und Geschichte belegen , dass die Verarbeitung von Hanf, 8000-7000 v. Chr. (China) begann und vom ersten Jahrtausend v. Chr. bis ... (Textilfunde im Grabhügel des Keltenfürsten von Hochdorf bei Stuttgart und im Grab der Merowinger-Königin um 565 in Paris), ... in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, die am häufigsten angebaute Feldfrucht, auch (ca.800 Tausend Hektar in Russland) überall in Europa war.
Mit einer kurzen Wachstumszeit erreicht die einjährige Pflanze eine stattliche Höhe von 4 bis 7 Meter und kann nahezu in jedem Klima und auf jedem Boden ohne Pestizide und Düngemittel angebaut werden.

Tausende von Waren, vielseitiger Unternehmen produzierten aus THC-freien Industriehanf Bücher, Zeitungen, Papiergeld, wertvolle Tuche, Kleiderstoffe, Leuchtöle, Taue, Segel, Farben, Lacke, Teppichböden, viele Lebensmittel und Arzneien. 75 % bis 90% des weltweiten Papierbedarfes wurde bis ins 19. Jahrhundert aus Zellstoff von Hanf hergestellt. Schätzungen zufolge ergeben, dass aus 10 000 Hektar Hanfbau genau soviel Zellulose für Papier hergestellt werden kann, wie aus 40 000 Hektar Wald.

In Folge des prohibitiven Marihuana-Steuergesetzes von 1937 in den USA , wurde die natürliche Hanffaser, durch neue Kunststofffasern des Chemiekonzerns Du Pont, (in


    Lizenz der deutschen I.G. Farben, heute Bayer, BASF, Höchst) produziert und heutzutage fast vollständig verdrängt.
Mit der Erfindung von Nylonfaser (Polyamid) in gleicher Zeit und die später eingeführten umstrittenen Antidrogengesetze (unterschiedslose Gleichsetzung, von THC-haltig und
THC freien Hanfpflanzen) beschleu-
nigten die Einführung neuer synthe-
tischer Petroleum-Produkte und viele chemische Verbindungen in unseren Alltag.

Die Rohstoffknappheit im 2. Weltkrieg bescherte ein kurzes Aufleben der deutschen u. alliierten Hanfindustrie,
zur Herstellung von z.b. Fallschirmen, Benzin, LKW-Planen, Uniformen, etc.
für die Rüstungsindustrien.


Aufgrund seiner Reißfestigkeit, Weichheit, und Haltbarkeit blieb Hanf bis in die dreißiger Jahre des 20.Jahrhunderts, die häufigste verwendete Naturfaser. Eine der letzten Sailereien (Burladingen, Baden Württemberg) schloss 1962 ihre Pforten, in der alten DDR in den späten 70er Jahre.

Hartfaserplatten, Pressspanplatten, Schalbrettern, Möbel, haltbare Bodenbeläge, die anders als synthetische Materialien, bei Brand keine Gifte freisetzen und keine allergische Reaktionen bei Menschen auslösen, sind bei Bauvorhaben und Sanierungen zu bevorzugen.

Das Wiedererstarken einer umfas-
senden Hanfindustrie weltweit, ist sicher eine Lösung, vieler Entsor-
gungsprobleme (z.b. Meeresver-
schmutzung mit Plastikmüll) für
unserer Zeit und eine überlegens-
werte Antwort, zum dringendem Thema Klimaveränderung unseres Planeten.





   

   
     
         
     
     
   
       

Das in der Videovorschau sichtbare Foto – es erschien in Dez. 1941 in der Zeitschrift „Popular Mechanics“ – zeigt Henry Ford neben seinem aus Hanf hergestellten Karosserie und mit Hanföl betriebenem Automobil.









     
    
       
emfa     
       

     



CONSTRURAL – Bautechnik für das Wohlbefinden. Beratung – Planung – Ausführung.
Ulrich Spering, Baubiologe IBN. Apartado de correos 33, E- 38730 Villa de Mazo,
Isla de La Palma, Canarias, e-mail construral@gmx.net   ·   Impressum   ·   Datenschutzerklärung
IBN Institut Baubiologie & Nachhaltigkeit